Inside Story

Zusätzliche Erweiterung des „Dynamikbereichs“

Makoto Kanehiro
„Wir integrierten die
Doppelbelichtungsfunktion zur
Erhöhung des Dynamikumfangs und
sorgten außerdem dafür, dass der
Fotograf dieses Feature schnell und
einfach auswählen kann.“ (Makoto
Kanehiro)

„Ein besonderes Merkmal der CX1 besteht darin, nicht nur bei normalen Aufnahmen mehr Helligkeitswerte differenzieren zu können, sondern auch eine spezielle Doppelbelichtungs-Funktion für die drastische Erhöhung des Dynamikumfangs zu bieten“, betont Makoto Kanehiro, der mit Yamada bei der Software-Entwicklung zusammenarbeitete. Auf dem Modus-Wählrad wurde eine neue Position „DR“ eingefügt, mit der sich diese „Doppelbelichtungsfunktion zur Erhöhung des Dynamikumfangs“ wählen lässt. Wie arbeitet diese Funktion?

Die Doppelbelichtungsfunktion zur Erhöhung des Dynamikumfangs (DR) kann direkt mit dem Wählrad aktiviert werden.
Die Doppelbelichtungsfunktion
zur Erhöhung des
Dynamikumfangs (DR) kann
direkt mit dem Wählrad aktiviert
werden.

„Bei Motiven mit hohen Kontrasten, zum Beispiel mit sonnenbeschienenen hellen Objekten und dunklen Schatten, kann es passieren, dass die hellen Bereiche ‘ausfressen’ oder die Schatten ‘zulaufen’. Die CX1 nimmt jedoch in schneller Folge zwei unterschiedlich belichtete Fotos auf und kombiniert sie zu einem optimalen Bild mit fein abgestuften Helligkeitsnuancen von den Schatten bis zu den Lichtern“ erklärt Kanehiro. Unter Verwendung dieser Funktion ergibt sich ein Dynamikbereich bis 12 EV und das Foto kommt der Wahrnehmung mit dem menschlichen Auge sehr nahe.


Doppelbelichtungsfunktion zur Erhöhung des Dynamikumfangs

Für die Doppelbelichtungsfunktion zur Erhöhung des Dynamikumfangs lassen sich vier Stufen für die Stärke des Effekts wählen: sehr gering, gering, mittel und stark. Nach Wählen der Option „Plus Normalaufnahme“ im Aufnahmemenü macht die Kamera zusätzlich ein normales Foto. Seit der Einführung der CX1 ist diese neue Funktion besonders beliebt, weil sie „mehr Spaß“ am Fotografieren bringt.

Verwirklichung neuer Möglichkeiten durch Einsatz eines CMOS-Bildsensors, der die Bilddaten mit Hochgeschwindigkeit ausgibt

„Die Entscheidung für einen CMOS-Schaltkreis als Bildsensor in der CX1 schuf die Voraussetzung für die schnell aufeinanderfolgende Aufnahme zweier unterschiedlich belichteter Bilder“, meint Kanehiro. „Aufgrund der sehr schnellen Übertragung der Bilddaten kann der CMOS-Bildsensor zwei Aufnahmen fast im gleichen Moment machen.“ Es war das Streben nach Dynamikerhöhung, welches bei der CX1 zum Wechsel vom CCD- zum CMOS-Bildsensor führte. „Dies ist das erste Mal, dass Ricoh einen CMOS-Bildsensor in einer Digitalkamera benutzt. Zuvor hatten wir aber schon eine Vielzahl technischer Entwicklungen mit CMOS-Bildsensoren durchgeführt. Dass diese Bemühungen nun ihre Früchte in der ‘CX1’ tragen und die Kamera nun auf den Ladenregalen zu bewundern ist, finde ich sehr aufregend“, fügt er hinzu.

  • *CCD- und CMOS-Sensoren sind beides Bildsensoren, die das auftreffende Licht in elektrische Ladung umwandeln. Jedoch benutzen sie unterschiedliche Techniken zum Auslesen der Signale und weisen auch sonst verschiedene Eigenschaften auf.
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